Tritt die Fehlermeldung “Starten des Servers fehlgeschlagen (0x80080005)” in Windows 7 im Zusammenhang mit der Windows-Sicherung auf, dann ist vermutlich die interne Datenbank der Windows-Sicherung beschädigt oder nicht mit den korrekten Rechten versehen.

Die einfachste Möglichkeit dieses Problem anzugen, ist, die Datenbank zu entfernen und neu erzeugen zu lassen: Dazu in “%systemdrive%\System Volume Information” die Ordner “Windows Backup” und “WindowsImageBackup” löschen. Wer weniger radikal ist, der möge vorher versuchen, die Rechte für jene zwei Ordner gemäß der Standardkonfiguration zu setzen. In jener Konfiguration ist der Besitzer des Ordners die Gruppe “Administratoren”, welche neben “SYSTEM” den Vollzugriff auf diese Ordner besitzt.

PS: Im Zusammenhang mit obiger Meldung wird potentiell ein Fehler mit Ereignis-ID 7023 in der Ereignisanzeige wie folgt protokolliert:

Der Dienst “Blockebenen-Sicherungsmodul” wurde mit folgendem Fehler beendet:
%%-2147024713

Seit dem Update auf Thunderbird 5 reagiert die Oberfläche extrem verzögert – ein echter Genuß ist das nicht. Schuld ist der von vorne rein aktivierte Direct2D-Modus. Um diesen zu deaktivieren unter “Extras => Einstellungen” auf “Konfiguration bearbeiten” klicken und dort dann den Wert für

gfx.direct2d.disabled

auf true sezten. Nach dem Neustart reagiert Thunderbird wieder flott wie in den Vorgängerversionen.

Tritt die Fehlermeldung

Der Server konnte keinen nicht-ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da die konfigurierte Grenze für die Reservierung von nicht-ausgelagertem Poolspeicher erreicht wurde.

auf einem mit Windows 7-PC in der Ereignisanzeige auf, dann wurden vermutlich große Datenmengen über die Netzwerkleitung des PCs übertragen. In der Standardeinstellung ist Windows 7 nicht für die Funktion als Fileserver ausgelegt. Mit folgenden Änderungen an der Registry kann man diese Funktion nachträglich aktivieren:

  • Den Wert von HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\LargeSystemCache auf 1 ändern.
  • Den Wert von HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters\Size auf 3 ändern.

Hin und wieder kommt es vor, dass die Erinnerungsfunktion von Windows Mobile 5 für Kalendereinträge nicht funktioniert. Unter bestimmten Voraussetzungen wird offenbar die Warteschlage für die Erinnerungsereignisse beschädigt. Mit dem Tool pmClean lassen sich die defekten Einträge der Warteschlange beseitigen.

Der Fehler zeigt offenbar an, dass die “System-reserviert”-Partition, die Windows 7 u. a. für die Zwecke der Volumenschattenkopie anlegt, nicht genügend freien Speicherplatz besitzt. Um auf die Schnelle etwas Speicherplatz zu verschaffen, kann man versuchen das “USN Journal” zu löschen. Dazu wie folgt vorgehen:

  • In “Computerverwaltung => Datenträgerverwaltung” der “System-reserviert”-Partition einen Buchstaben zuordnen – etwa Z.
  • Die Kommandozeile (cmd) mit Administrationsrechten starten, dort den Befehl “fsutil usn deletejournal /D Z:” eingeben und ausführen.
  • Hinterher die Buchstabenzuordnung wieder aufheben.

PS: Das Löschen des “USN Journals” sollte keine negativen Folgen haben.

Aus mir noch nicht nachvollziehbaren Gründen wird unter bestimmten Voraussetzungen das NatSpeak Word AddIn, das die Anbindung von Dragon NaturallySpeaking in Word realisiert, deaktiviert. Dadurch scheint es so, als ob Dragon NaturallySpeaking das Diktierte nicht verstehen würde. Um das AddIn wieder zu aktivieren, geht man über “Datei => Optionen” auf “AddIns” und wählt unten bei “Verwalten” den Eintrag “Deaktivierte Elemente”. Schließlich klickt man auf “Gehe zu” und aktiviert den entsprechenden Eintrag.

Kommt es vor, dass nach einer Migration eines älteren Systems auf Windows 7 der Windows Media Player jegliches Abspielen von WMA-Dateien verweigert, liegt möglicherweise ein Problem mit der DRM-Komponente vor. In meinem Fall half es, den (nicht vorhandenen) Registrierungswert

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Audio\DisableProtectedAudioDG

auf 0 zu setzen. Offenbar werden Audio-Treiber in bestimmten Situationen von der DRM-Komponente nicht als vertrauenswürdig eingestufft.

Wenn Picasa weder in der Lage ist, Filmdateien zu importieren, noch diese anzuzeigen, liegt es möglicherweise daran, dass Quicktime von Apple nicht installiert ist. In meinem Fall konnte ich zwar die Filmdateien mit Media Player von Microsoft öffnen und korrekt abspielen, Picasa konnte es aber nicht.

Nach Installation von Quicktime ist es erfoderlich im Menü “Tools => Optionen” das Häckchen für “Quicktime-Filme” unter “Dateitypen” zu setzen. Nach einem Neustart von Picasa sollte die Software in der Lage sein, die Filmdateien zu erkennen.

Mit der standardmäßig gelieferten Firmware kann der Router WRT54GL von Linksys keine Funktion zum Betrieb als Repeater (Bridge) anbieten.
Um dennoch diese Funktion zu ermöglichen, kann man die Firmware von dd-wrt.com verwenden.

Dazu folgt man dieser Anleitung. Sinngemäß sind folgende Schritte vorzunehmen:

  • Unter “Wireless –> Basic Settings” den physikalischen WLAN-Adapter auf “Repeater Bridge” umstellen und das vorhandene WLAN als “Wireless Network” eintragen.
  • Dann auf der selben Seite ein “Virtual Interface” hinzufügen und den WLAN-Namen des Repeates festlegen.
  • Unter “Wireless –> Wireless Security” die entsprechenden Sicherheitsschlüssel für das bestehende WLAN eingeben und das des Repeates festlegen.
  • Unter “Setup –> Basic Setup” dem Repeater eine IP aus dem Bereich des vorhandenen WLANs vergeben und die Gateway-/DNS-Adressen eintragen.

Bei der Umstellung der E-Mail-Infrastruktur auf Microsoft Exchange vom klassischen POP3, bietet es sich an, zeitweise einen POP3-Connector einzusetzen, um die Migration erfolgreich abzuschließen. Ein besonders robustes Tool für diesen Einsatzzwecki ist POPCON: